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Atemtherapie

Atemtherapie

Unser Atem begleitet uns unser Leben lang. Er ist zuverlässig und doch in jedem Atemzug neu und frisch. Der Atem reagiert auf alles, was uns von Innen und Außen berührt: Riecht man frische Seeluft, so möchte man tief durchatmen. Hört man plötzlich einen lauten Knall, zuckt man zusammen oder der Atem stockt. Auch Gefühle und Gedanken beeinflussen unseren Atem. Ist man voller Sorgen, verspannt sich der Körper, der Atem wird flach bis hin zur Atemnot. Denkt man an etwas Erfreuliches, so vertieft sich der Atem und man spürt ein inneres Fließen.

Atemtherapie als Körperpsychotherapie ist ein therapeutisches Verfahren, das den Menschen sowohl auf der leiblichen, seelischen und gedanklichen Ebene als auch in seinen sozialen Bezügen anspricht und so Heilung und persönliche Entwicklung unterstützt. Da die Atmung sowohl auf Seelisches als auch Körperliches reagiert, ist sie ein Weg, auf dem Klient und Therapeut Störungen wahrnehmen und bearbeiten können.

Indikation:

Angebote:

Ich biete körperpsychotherapeutische Einzelsitzungen und Gruppen in Atemtherapie nach Prof. Ilse Middendorf an, ergänzt durch tanztherapeutische und verhaltenstherapeutische Methoden.

In einen Vorgespräch wird das Anliegen des Klienten, die Möglichkeiten der Therapieform und Therapieziele besprochen. Anschließend werden 5 Probesitzungen vereinbart. Danach wird erneut vereinbart, wie die Therapie weitergeführt werden soll.

Zu Beginn sollten die Sitzungen einmal wöchentlich stattfinden, die Behandlungsdauer beträgt 60 oder 90 Minuten.

Die Behandlung erfolgt sowohl im Sitzen auf dem Hocker oder in Bewegung oder auch im Liegen. Bei der Arbeit auf der Behandlungsliege unterstütze ich den Klienten durch Berührung, dehnende und anregende Reize im Spüren und Erforschen seiner Atemwahrnehmung und Körperempfindung. Bei der Arbeit im Sitzen, Stehen oder in Bewegung schlage ich Bewegungsabläufe vor, die die Erforschung des Atems und der leib- seelischen Zusammenhänge unterstützen. Hierbei geht es nie um ein perfektes, äußeres Üben sondern um ein Zulassen inneren Geschehens. Während und auf jeden Fall am Ende der Sitzung wird das körperlich Erlebte und die damit verbundenen Gefühle, Bilder und Erinnerungen besprochen, um das Erlebte zu integrieren.

Kurszeiten siehe Termine